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Sanktaphrax im Ersten Flugzeitalter

Sanktaphrax ist eine weitesgehend von Akademikern bewohnte Stadt auf einem fliegenden Felsen nahe an der Klippenspitze.

Sie wird am Ende des Ersten Flugzeitalters über die Klippe hinaus getrieben, und beendet mit ihrer durch den Schleimschmeichler eingefädelten Rückkehr nach einem halben Jahrtausend das Dritte Flugzeitalter.

Bewohner Bearbeiten

In Sanktaphrax wohnen und arbeiten Akademiker und Alchemisten samt ihren Gesellen und Gehilfen in prächtigen Palästen und hohen Türmen. Außerdem wohnen dort natürlich alle die, ohne die ein Leben im Dienst der Wissenschaft und Forschung unmöglich ist, also Wächter, Diener, Köche und Putzfrauen.

Aufbau und Architektur Bearbeiten

Der Felsen, auf dem Sanktaphrax erbaut wurde, wird von der großen Ankerkette gehalten, die in der Mitte von Unterstadt in den Boden eingelassen ist. Dieser Felsen wächst immer noch und der dadurch verursachte immer stärker werdende Auftrieb kann nur durch, in absoluter Dunkelheit im Inneren des Wabenstein gelagerte Sturmphrakkristalle in Schach gehalten werden.

Generationen von Akademikern haben darauf im Laufe der Jahre immer noch prächtigere Gebäude errichtet. Immer größer, immer höher haben sie gebaut. Die einst so glanzvolle große Bibliothek und der frühere Palast des Lichts stehen inzwischen im Schatten des Wolkenkollegs, der palastähnlichen Schule des Lichts und der Dunkelheit, der Zwillingstürme der Luftsieber und natürlich des großartigen Loftus-Observatoriums. Die neusten Hinzufügungen zum Zentralen Viadukt - der gewaltigen, marmornen Fußgängerbrücke, die in luftiger Höhe Observatorium und große Halle verbindet - übertreffen an Pracht alles bisher da Gewesene. (Vorwort von "Fluch über Sanktaphrax") 

Tief im Wabenstein versteckt befindet sich ein altes Labor, welches bereits vor tausenden von Jahren von den ersten Wissenschaftlern dazu genutzt wurde, künstliches Leben zu erschaffen - mit katastrophalen Folgen. 

Dieselbe Torheit begeht Jahrhunderte später der allerhöchste Akademiker Linius Pallitax, indem er durch die Vermischung von Erd- und Luftwissenschaften mit Gleißern den Schleimschmeichler schafft. 

Zum Westen und Osten hin erstrecken sich zwei identische Landebrücken, an denen Himmels- und Phraxschiffe landen und abheben können. 

Politische Struktur Bearbeiten

An der Spitze von Sanktaphrax steht der Allerhöchste Akademiker, welcher von den Akademikern gewählt wird... allerdings herrschen in Sanktaphrax vorwiegend Neid und Intriegen, sodass es nur nach oben schafft, wer clever und skrupellos genug ist.

Zudem sind die Akademiker von Sanktaphrax in zwei Lager gespalten: Die Luft- und die Erdwissenschaftler. Ihre Ideologien und Herangehensweisen sind komplett unterschiedlich und jede der Seiten versucht die jeweils andere zu unterdrücken.

Schließlich gelingt es den Himmelswissenschaftlern, die Macht an sich zu reißen und die Erdwissenschaftler vom fliegenden Felsen in die Unterstädter Kanalisation zu vertreiben.

Untergang der Stadt Bearbeiten

Nachdem die Stadt lange Zeit mit einem Sturmphraxkristall-Mangel zu kämpfen hatte und der fliegende Felsen drohte, sich loszureißen, zieht ein Muttersturm von den Gefilden jenseits der Klippen zum Quellgrund. Twig gelingt es gerade rechtzeitig, die riesige Ankerkette zu zerstören, welche den fliegenden Felsen am Boden hält, sodass der Muttersturm ungehindert zum Quellgrund ziehen- und dem Klippenland neues Leben einhauchen kann.

Seiner Fesseln entledigt fliegt Sanktaphrax hinaus in den unbekannten freien Raum jenseits der Klippe - mitsamt mehreren alten Akademikern, welche der Evakuierung trotzend die Stellung gehalten haben, der Allerhöchste Akademiker klammert sich gar an der Kette fest.

Direkt nachdem der fliegende Fels verschwunden ist, bildet sich ein neuer fliegender Fels, der prompt von den Akademikern eingefangen und an der Ankerkette befestigt wird. Auf dem immer größer werdenden Stein wird eine neue Stadt errichtet, die den Namen Neu-Sanktaphrax trägt, jedoch schon bald nach Fertigstellung aufgrund der aufkommenden Steinkrankheit seine Flugkraft einbüßt und von Stelzen getragen werden muss.

Rückkehr zum Klippenland Bearbeiten

Ende des dritten Flugzeitalters, circa 500 Jahre nach dem Verschwinden des fliegenden Steins, entdeckt der Schleimschmeichler ihn im großen freien Raum jenseits der Klippe wieder und bringt ihn ins Klippenland zurück, wo er das alte Labor dazu nutzt, Unzählige seiner Art zu schaffen. Die fliegende Stadt ist in den Jahrhunderten in denen sie im Klippenraum herumschwebte, vermodert und von unzähligen Flugtieren jenseits der Klippen bewohnt, zudem ist der Fels selbst marode.

Nachdem die Schleimschmeichler besiegt sind, bricht ein Muttersturm los und der heilende Regen regeneriert den Stein und sein Herz im Inneren beginnt, gelöst von dem alten, nun zerstörten Labor, wieder zu pulsieren.

Eudoxia Prade beschließt mit dem Graukobold Schlupf und den Knubbelfüßlern auf Sanktaphrax zu bleiben und sich eine neue Existenz sowie die Stadt aufzubauen. Zudem wird ihr von ihrem Vater Galban Prade versichert, dass er mithilfe der neugebauten Phraxschiffe Nachschub an Siedlern bringen wird, welche ein neues Leben beginnen- und beim Wiederaufbau der Stadt helfen wollen.

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